Da wurde der Bär vom Bär vernichtet

barnercup

So, der Fehlstart ist geglückt!

Der Uni Bern Bär hat den SC Bärner Bär schlicht gefressen. Woran es gelegen hat ist einfach zu sagen. Wir waren zu nervös, die Pässe kamen nicht bei den Kollegen an und das Stellungsspiel war des öfteren eine Katastrophe. Doch mal von vorn.

Vor nicht all zu langer Zeit sassen wir in der Kabine in Adelboden. Das Trainingslager war gerade vorbei und wir diskutierten, was wir wohl tun sollen, sollten wir an einem Match mal das volle Kader zur Verfügung haben, denn das wären einfach zu viele Leute! Am ersten Meisterschaftsspiel mussten wir uns dann eher Fragen, ob die Frage evtl. überflüssig war. Denn wir mussten mit lediglich 14 Leuten antreten, davon 2 Torhüter. So entschied Trainer Roger Depping zwei Verteidigung-Paare, zwei Center und drei Flügel-Paare zu machen. Wir wollten ja gewinnen und Offensiv agieren können.

Die Stimmung war dennoch sehr gut, denn verlieren war kein Thema, man wusste, der Gegner ist in Reichweite. So startete das Spiel. Doch innert wenigen Minuten stand es bereits 2:0. Wir wurden richtiggehend überfahren, und halfen zum Teil auch dem Gegner, dass dieser sich beim Tore schiessen nicht all zu sehr anstrengen musste. Doch ein Bärner Bär wär kein Bärner Bär würde er sich davon verunsichern lassen. Wundervoll kombinierten die Spieler zusammen und konnten auf 2:2 ausgleichen. Was dann geschah weis leider niemand. ungehindert konnte die Uni auf 4:2 davon ziehen, wobei auch Weber im Tor der Bären nicht einen fehlerfreien Eindruck hinterliess. In der Pause wusste man aber, da ist nichts verloren, man kann das Ding wenden und geht da raus um genau dies zu tun.

Naja, das zweite Drittel ging 4:0 verloren, der Pausenstand 8:2 das Spiel gelaufen aber, die Stimmung in der Kabine und der Mannschaft war Perfekt. Man wusste was falsch gelaufen ist, aber keiner hackte auf dem anderen rum, keiner suchte einen schuldigen oder war demotiviert. Klar es gab viele Strafen, die Uni Bern konnte grösstenteils das Drittel dominieren und das hat uns das Genick gebrochen. Doch diese Mannschaft hat gezeigt, dass sie bereit ist, klar man hat auch das dritte Drittel mit 4:2 verloren und der Endstand von 12:4 ist heftig. Daran sind wir bestimmt zu einem Grossteil selber schuld, aber wir wissen auch, das wir in der Liga eigentlich richtig sind, wir können hier mithalten und gewinnen, wir müssen in den kommenden Spielen lediglich anfangen unser Hockey zu spielen!

Wir gratulieren der Uni Bern zum Sieg und freuen uns auf unser Heimspiel, da geben wir uns nicht als Kanonenfutter hin, versprochen! Und nun lasst uns am nächsten Wochenende der Eibe die Rinde abkratzen!

Let’s go Bears! One Team – One Spirit

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