Was in zehn Minuten alles passieren kann

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Das erste Bärner Cup Heimspiel gegen die Eibe Giele Heimiswil ist vorüber. Das Bärner Bär Team hat sehr gutes Hockey gezeigt und konnte mit erhobenen Hautes und einem Spielstand von 0:0 in die erste Pause gehen. Der vergangene Match vom Samstag gegen die Uni Bern ist vergessen, das Team sieht auf dem Eis aus, wie eine andere Mannschaft. Das Stellungs- und Passspiel funktioniert man ist gefährlich und hat Torchancen, auch wenn das mit der Verwertung nicht perfekt geklappt hat, so kann die ganze Mannschaft auf die ersten 20 Minuten sehr stolz sein!

Das zweite Drittel startete genau wie das erste aufgehört hat. Zwei Mannschaften auf Augenhöhe, Freude und Fairness auf dem Eis, gute Stimmung auf der Bank und keine Tore. Bis da die Spielhälfte in die nähe kam. Dann klappte leider nicht mehr ganz so viel im Spiel der Bären. Zehn Minuten lang wurden wir gegen eine Wand gespielt. Klar, der Gegner hat dominiert und ihre Leistung wollen wir nicht schlecht reden, denn wir haben einfach zehn Minuten nicht das gemacht was wir vorher gemacht haben. So stand es Fünf Minuten vor der zweiten Drittelspause auf einmal 0:4.

Erstaunlich jedoch, wie sich das Team doch noch zu erholen vermochte. So kam noch vor Drittelsende das 1:4. Der Glauben an den Sieg war nie weg. Es wurde gekämpft, die Risiken die eingegangen wurden waren aber auch grösser. Leider schaffte es der Puck im letzten Drittel dann zum 1:5 über die Linie und auch wenn wir noch das 2:5 schossen reichte es halt nicht, die schlechten zehn Minuten wieder auf zu holen. Wir können aber sagen, diese schlechten zehn Minuten waren immer noch besser als die 60 Minuten letzten Samstag!

T. Weber:
Wir sind richtig in dieser Liga, können Mithalten und Zeitweise dominieren. Wenn wir uns jetzt nicht aufgeben sondern weiter hart Trainieren, jeder für jeden kämpft und die Ruhe auf der Bank bleibt, werden wir diese Saison noch etwas erreichen können. Und darum bitte ich das Team persönlich, denn wie ich (Thomas Weber) nach dem Spiel bereits in der Garderobe gesagt habe, werde ich per Ende Saison zurücktreten. Meine Gesundheit lässt es derzeit nicht anders zu. Und wie ich grösstenteils heute glaube ich Zeigen konnte, will ich mit diesem Team auch noch etwas erreichen. Also wenn es irgend wer nicht für sich selber machen will, so macht es, um mir meinen Abschied etwas schöner zu gestalten! Ich bin stolz auf dieses Team, trotz der beiden Niederlagen. Was wir diese Saison bereits gezeigt haben in Bezug auf unser Verhalten auf der Bank und den Willen auf dem Eis sind Kilometer weit entfernt zu dem was wir letzte und vorletzte Saison auf dem Eis veranstaltet haben. Und das meine ich äusserst Positiv! Glaubt an euch Bären! (mfg #31 Weber)

LET’S GO BEARS!

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